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Fünf wichtige Trends in der Monitorbranche für das zweite Halbjahr 2026

2026-05-21

Einführung

Mitte 2026 erlebt der Monitormarkt einen neuen Strukturwandel, bedingt durch Panelpreiszyklen und technologischen Wettbewerb. Welche Trends werden sich in der zweiten Jahreshälfte durchsetzen – von Gaming-Bildschirmen für Endverbraucher bis hin zu professionellen Designmonitoren, von Mini-LED zu OLED und der schrittweisen Ablösung durch Micro-LED? Welche Funktionen werden zum Standard? Basierend auf der Dynamik der Lieferkette und der technologischen Entwicklung präsentieren wir hier unsere fünf wichtigsten Prognosen.



Trend 1: Hohe Bildwiederholfrequenz wird zum Standard – Büromonitore erreichen das 120-Hz-Zeitalter

Früher galten 144 Hz und mehr fast als Synonym für Gaming-Monitore. Im zweiten Halbjahr 2026 wird sich das ändern.

  • Marktentwicklung: Bei Monitoren für Büro und Zuhause unter 200 US-Dollar werden Panels mit 120 Hz oder mehr üblich sein, während 60 Hz nur noch bei extrem günstigen oder Nischenmodellen für den industriellen Bereich zu finden sein werden.
  • Fahrer: Die neuen Fertigungskapazitäten für Bildschirme mit hoher Bildwiederholfrequenz der 8.5. Generation sind verfügbar; der Preisunterschied zwischen Bildschirmen mit hoher und Standard-Bildwiederholfrequenz hat sich auf unter 10 % verringert. Dank der nativen Optimierung für dynamische Bildwiederholfrequenzen in den Betriebssystemen (Windows 12, macOS 16) ist der Vorteil für Nutzer beim alltäglichen Scrollen und bei Fensteranimationen deutlich spürbar.
  • Vorhersage: Bis Ende 2026 wird die Marktdurchdringung von Monitoren (ohne Laptops) mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz oder höher im chinesischen Einzelhandel 55 % übersteigen, ein Anstieg um 20 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.
Hinweis für Käufer: Bei der Wahl eines Büromonitors im zweiten Halbjahr empfiehlt es sich, auf 60 Hz zu verzichten – nicht nur für Spiele, sondern auch für eine flüssige Darstellung im Alltag und einen hohen Sehkomfort.


Trend 2: OLED-Monitore durchbrechen die Preisgrenze von 2000 RMB und verringern den Marktanteil von Mini-LEDs rapide.

OLED-Monitore waren aufgrund der hohen Kosten und der Gefahr des Einbrennens lange Zeit auf den High-End-Markt beschränkt. Im zweiten Quartal 2026, mit dem Produktionshochlauf neuer RGB-OLED- und WOLED-Produktlinien von Samsung Display, LG Display und chinesischen Herstellern wie BOE, ändert sich die Situation.

  • Preismeilenstein: Rund um den „Singles' Day“ (11. November) 2026 werden 27-Zoll-2K-240Hz-OLED-Monitore voraussichtlich zu Aktionspreisen von nur 1999 RMB erhältlich sein – ein Rückgang von etwa 40 % gegenüber der gleichen Spezifikation im Jahr 2025.
  • Aktienverschiebung: OLED wird Nutzern im Preissegment von 2000–3500 RMB direkt Nutzer von Mini-LED-Bildschirmen abwerben. Zum gleichen Preis bietet OLED unendlichen Kontrast, schnellere Reaktionszeiten und keine Lichthöfe; Mini-LED wird auf extrem hohe Dimmzonen angewiesen sein, um sich auf dem Markt für professionelle Bildverarbeitung zu behaupten.
  • Verbesserung beim Einbrennen: Durch Tandem-OLED-Strukturen der nächsten Generation und Echtzeit-Pixelkompensationsalgorithmen konnte das Einbrennrisiko (durch statische UI-Elemente) auf ein akzeptables Niveau reduziert werden – bei normaler Nutzung über 3 Jahre und länger.

Vorhersage: Im zweiten Halbjahr 2026 werden die Online-Verkäufe von OLED-Monitoren im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 80 % steigen, während Mini-LED-Monitore in die höherpreisigen Segmente für High-End-Gaming und HDR-Erstellung im Wert von über 4000 RMB vordringen werden.



Trend 3: Pragmatismus bei der Auflösung kehrt zurück – 2K bleibt Mainstream, 4K steigt vorsichtig, 8K bleibt am Rande

Nachdem jahrelang auf 4K gesetzt wurde, zeigt der Markt im zweiten Halbjahr 2026 einen klaren Konsens über die verschiedenen Auflösungsstufen:

  • Büro- und allgemeiner Gebrauch: Die Auflösung 2560×1440 (2K) etabliert sich als optimaler Kompromiss, da sie Klarheit und Skalierungskompatibilität in Einklang bringt und gleichzeitig die Anforderungen an die Grafikkarten reduziert.
  • Professionalität & Design: 4K gewinnt im Segment der 27- bis 32-Zoll-Bildschirme stetig an Verbreitung, vor allem jedoch für farbkritische Videobearbeitung und Fotografie. Durchschnittliche Nutzer bemerken nur geringe Verbesserungen und haben daher keinen Anreiz zum Upgrade.
  • 8K: Keine nennenswerten Umsätze bei Endkunden – Mangel an nativen Inhalten und Engpässe bei der Schnittstellenbandbreite (DP 2.1 noch nicht weit verbreitet).

Vorhersage: Im zweiten Halbjahr 2026 wird 2K einen Marktanteil von 45–50 % haben, 4K etwa 25–30 % und 1080P wird unter 20 % fallen (hauptsächlich für Ultra-Low-Budget- oder Spezialanwendungen).



Trend 4: KI-Integration in Monitore – von der Bildqualität hin zu Interaktion und Energiemanagement

Künstliche Intelligenz (KI) beschränkt sich nicht mehr nur auf GPUs oder Betriebssysteme. Im zweiten Halbjahr 2026 werden immer mehr Monitore mit integrierten KI-Prozessoren (stromsparenden NPUs) ausgestattet sein. Anwendungsbeispiele aus der Praxis sind:

  • Automatische Szenenerkennung: Der Monitor passt Farbraum, Helligkeit und Kontrastkurven automatisch an den jeweiligen Inhalt (Dokumente, Web, Videos, Spiele) an, wodurch manuelle Modusänderungen entfallen.
  • Dynamische Umgebungsdimmung: Durch den Einsatz eines Umgebungslichtsensors und die Berücksichtigung der Benutzerpräferenzen wird die Hintergrundbeleuchtung sanfter angepasst als bei herkömmlichen automatischen Helligkeitsregelungen, wodurch der Gesamtstromverbrauch um 15–20 % reduziert wird.
  • Unterstützung bei der Besprechung: Eingebaute Mikrofonarrays und KI-Rauschunterdrückung sowie optionale Kameraunterstützung für Sprecherverfolgung und automatische Bildausschnittanpassung – hauptsächlich bei High-End-Business-Monitoren.

Vorhersage: Bis Ende 2026 werden „KI-Smart-Display“-Modelle mehr als 30 % der neuen Geräte mit einem Preis über 2500 RMB ausmachen, allerdings mit einem Aufpreis von 500–800 Yen; die Masseneinführung wird erst 2027 erfolgen.



Trend 5: Nischensegmente explodieren – tragbare Monitore, vertikale Zweitbildschirme, medizinische Displays

Das Wachstum bei Allzweckmonitoren verlangsamt sich, aber Nischensegmente werden im zweiten Halbjahr 2026 deutliche Mengenzuwächse verzeichnen:

  • Tragbare Monitore: Da hybrides Arbeiten immer üblicher wird, steigt die Nachfrage nach tragbaren Bildschirmen mit 15,6 bis 18 Zoll Diagonale und USB-C-Anschluss – besonders beliebt bei mobilen Programmierern, Nutzern von Switch/Telefon-Erweiterungen und Präsentatoren vor Ort. Für das zweite Halbjahr 2026 wird ein Umsatzwachstum von 40 % gegenüber dem Vorjahr erwartet.
  • Vertikale Sekundärmonitore: Spezielle, für das Hochformat optimierte Modelle (schmale Ränder, 90°-verriegelbare Ständer) im 24-Zoll-Bereich, vorwiegend für Code, Dokumente und Social-Media-Dashboards.
  • Medizinische Displays: Angetrieben von Telemedizin und privaten Diagnosezentren verzeichnen professionelle Graustufenmonitore, die dem DICOM Part 14-Standard entsprechen, weiterhin ein zweistelliges Wachstum, obwohl die Preise hoch bleiben.

Unternehmenshighlight – TSD steigt in die Forschung und Entwicklung von medizinischen Displays für umfassende Szenarien ein.

Im Bereich spezialisierter medizinischer Monitore entstehen jenseits herkömmlicher Graustufen-Diagnosebildschirme innovative Technologien. TSD entwickelt ein umfassendes Portfolio an medizinischen Displays für verschiedene Anwendungsbereiche, darunter Inspektion, Chirurgie und den klinischen Alltag. Zu den wichtigsten Entwicklungsrichtungen gehören:

  • Medizinische Mini-LED-Monitore: Durch die Nutzung einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit hoher Zonenanzahl wird ein extrem hoher Kontrast (>1.000.000:1) und präzises lokales Dimmen erreicht. Dadurch werden die hohen Anforderungen an Schattendetails und Leuchtdichtestabilität in der Endoskopie und chirurgischen Navigation erfüllt. Im Vergleich zu OLED besteht bei Mini-LED kein Einbrennrisiko, wodurch es sich ideal für statische medizinische Benutzeroberflächen mit langer Nutzungsdauer eignet.
  • 1080p 3D-Medizinmonitore: TSD entwickelt für minimalinvasive Chirurgie und 3D-rekonstruierte Bildgebung. Dabei kommen sowohl linsenförmige (brillenlose) als auch aktive Shutter-3D-Technologien auf 1080p-Panels zum Einsatz, die stereoskopische Echtzeitansichten von Organen und Knochenstrukturen zur präzisen Lokalisierung von Läsionen ermöglichen. 1080p gewährleistet hohe 3D-Bildwiederholraten bei gleichzeitig reduziertem GPU- und Bandbreitenbedarf und entspricht den gängigen Schnittstellenstandards in Operationssälen.
  • Tägliche Überwachung in der Arztpraxis: Dank der langjährigen Erfahrung von TSD im Bereich der Farbabstimmung von Consumer-Displays erfüllen diese Monitore die DICOM Part 14-Graustufenstandards zu einem günstigeren Preis – ideal für die routinemäßige Filmbefundung und die Einsicht in Patientenakten auf ambulanten und stationären Stationen. Zu den Merkmalen gehören Blaulichtfilterung und antimikrobielle Beschichtungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von TSD stellen einen strategischen Schritt weg von allgemeinen Displays hin zum professionellen Medizinbereich dar. Erste Prototypen sollen voraussichtlich Ende 2026 bis Anfang 2027 an mehrere führende Krankenhäuser und Medizintechnik-Integratoren zur Erprobung ausgeliefert werden. Im Erfolgsfall könnte TSD dazu beitragen, die langjährige Dominanz importierter Marken im Bereich hochwertiger chirurgischer und medizinischer 3D-Displays zu brechen.

Hinweis: Die obigen Informationen zu TSDs Forschung und Entwicklung basieren auf der aktuellen Planung; tatsächliche Produktspezifikationen und Veröffentlichungstermine unterliegen offiziellen Ankündigungen.



Zusammenfassung und Risikowarnung

Insgesamt werden in der Monitorbranche im zweiten Halbjahr 2026 zwei parallele Trends zu beobachten sein: Technologie im unteren Preissegment (hohe Bildwiederholraten und OLED-Displays im Mainstream-Preisbereich) und Spezialisierung auf bestimmte Anwendungsbereiche (KI, mobile Anwendungen, vertikale Anwendungen, Medizintechnik). Für Verbraucher bietet sich damit ein gutes Zeitfenster für ein Upgrade. Hersteller sollten jedoch im Hinblick auf mögliche saisonale Preisanstiege bei Panels im dritten Quartal und das Risiko von Wertminderungen ihrer Lagerbestände durch rasche OLED-Preissenkungen vorsichtig sein.

Ausblick in einem Satz: Eine hohe Bildwiederholfrequenz ist nicht länger nur dem Gaming vorbehalten, OLED ist kein ferner Traum mehr, und KI verändert still und leise die Art und Weise, wie wir mit Bildschirmen interagieren.